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Falls Sie neugierig geworden sind, hier eine kleine Auswahl an Methoden, die meine Arbeit mit Klienten beeinflussen. Es handelt sich um Perspektiven und Heilansätze, die sich in meinem persönlichen Leben wie auch beruflichen Arbeit für Verständnis und Lösung von Problemen als wirksam erwiesen haben:
Kognitionen (Gedanken, Vorstellungen, Erwartungen etc.) beeinflussen direkt, wie wir uns emotional und körperlich fühlen und wie wir handeln.

ACT, eine der jüngeren Entwicklungen der KVT, kombiniert klassische verhaltenstherapeutische Techniken mit achtsamkeits- und akzeptanzbasierten Strategien.

Die große Zahl derzeit angewendeter systemischer Interventionsansätze ist hervorgegangen aus der Systemtheorie, dem sozialen Konstruktivismus, der Kommunikationstheorie sowie vielen weiteren theoretischen Grundlagen. Viele Modelle sind zudem maßgeblich von der Psychoanalyse, der Gestalttherapie und anderen psychologische Schulen beeinflusst. Systemisches Arbeiten bezieht sich auf jede denkbare Art von Systemen wie Familien, Paare, Arbeitsteams, Unternehmen, Regierungen u.v.a. sowie deren größeren Kontext. Die gemeinsame Prämisse aller Ansätze ist, dass das Verhalten eines Elementes im System nicht unabhängig vom Gesamtsystem betrachtet werden kann, in welchem es auftritt. Das Ganze und seine Elemente beeinflussen und bedingen sich wechselseitig.

Systemische Therapeuten fokussieren auf den sozialen Kontext psychischer Störungen. Soziale und / oder psychische Auffälligkeiten werden nicht unbedingt als „krank“ definiert, sondern als verstehbare Reaktion auf Merkmale des Umfeldes, in dem sie auftreten. Dieses kann gelegentlich selbst problematisch sein, wie z.B. die Streit-Ehe der Eltern für Kinder, ein ausbeuterisches Arbeitsumfeld für Angestellte, ein rigides Schulsystem für Schüler. Das Verstehen der Funktion von Symptomen, z.B. als Bewältigungsversuch oder eventuell sogar positiven Beitrag zur Stabilisierung eines Systems, führt im Kontext systemischer Therapie oft zur bewussten Veränderung der Rahmenbedingungen dieser Symptome und Veränderungen im Erleben und Verhalten des Individuums. D.h., die Anregung einer konstruktiven Selbstregulation eines Systems (z.B. Familie) in Richtung Neuordnung auf einem höheren Funktionsniveau begünstigt den gleichen Prozess auf der intrapsychischen und der Verhaltensebene eines als „auffällig“ bezeichneten Familienmitglieds.

Die Systemische Paartherapie ist ein zunehmend populärer Fokus systemischer Arbeit.

Das Interesse gilt hier der spezifischen Dynamik des Paarsystems: Wie tragen beide durch gegebenenfalls nicht zielführende Verhaltensweisen zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Konflikten bei? Welche Prägungen (Erwartungen, Normen, unbewältigter Schmerz etc.) aus ihrer bisherigen Lebensgeschichte bringen die Partner in die Beziehung mit? Die Mehrgenerationen-Perspektive ermöglicht, sowohl die individuellen „Lerngeschichten“ (KVT) als auch tiefenpsychologische Aspekte sichtbar zu machen, die im Paarsystem wirksam sind. Hier geht es darum, die biografischen Muster und evtl. „geerbten“ generationsübergreifenden Themen aufzuspüren, die Individuen aus ihren Herkunftsfamilien in ihre Partnerschaften und selbst gegründeten Familien mitbringen. Hierzu gehören auch unbewusste Rollenübernahmen im Paarsystem, die ihren Ursprung in der Kindheit haben, sowie „transgenerationale Aufträge“. Letzteres bezeichnet unbewusste Motive und Bestrebungen, die eigentlich unerfüllte Wünsche und Ziele einer früheren Generation sind.

Ein allgemeines Ziel der systemischen Paartherapie besteht darin, dysfunktionale, festgefahrene Interaktionsmuster, beispielsweise einen „Teufelskreis“ von gegenseitigen Vorwürfen und Kooperationsverweigerung, aufzulösen. Durch bestimmte Fragetechniken wird ein Mehr an Information im System erzeugt über Bedürfnisse und die Beweggründe von Verhaltenweisen der Partner. Dies erleichtert Perspektivwechsel, eine verbesserte Selbstbeobachtungsfähigkeit und ermöglicht eine positivere Dynamik im Paarsystem: Oft werden unbewusste Ansprüche und Rollenzuweisungen an den Partner reflektiert und zurückgenommen. Auch eine Zunahme an Verständnis und Mitgefühl füreinander, Akzeptanz von Unterschieden, ein größeres Maß an Autonomie und Beziehungsfähigkeit gelten als wahrscheinliche Resultate von sytemischer Paartherapie.

Paare, die Probleme mit sich wiederholenden Auseinandersetzungen, mangelndem Commitment, Eifersucht, mangelhafter Kommunikation, Machtungleichgewicht, Vertrauensverlust, außerehelichen Affären und ähnlichem haben, profitieren in der Regel von dem beschriebenen Beratungsansatz. Für diejenigen, die sich bereits entschieden haben, sich zu trennen, besteht die Chance, ein faires und freundliches Ende des gemeinsamen Weges zu schaffen, das die besten Seiten der Beziehung und der Vergangenheit ehrt.

Wenn ich Paare berate, nutze ich Perspektiven der systemischen Paartherapie, der Tiefenpsychologie, der KVT, Transpersonalen Therapie und andere als Ressourcen.

Tiefenpsychologie (TP) ist ein Überbegriff für alle psychologischen und psychotherapeutischen Betrachtungs- und Heilungsansätze, die den unbewussten seelischen Vorgängen eine große Bedeutung für menschliches Erleben und Verhalten beimessen.

Die Transpersonale Psychologie hat Wurzeln sowohl in diversen psychologischen Schulen wie Psychoanalyse, tiefenpsychologische Therapie, Humanistische Psychologie u.v.a. als auch philosophischen, religiösen und spirituellen Lebensanschauungen.

In der Beratung meiner Klienten nutze ich unter vielem anderen auch die Informationen, die mir aus unseren höheren Bewusstseinsebenen zur Verfügung gestellt werden.

Tarot-Arbeit eignet sich hervorragend als Zugangsweg zu allen Fragestellungen, die ich unter „Leistungsangebot“ beschrieben habe – und mehr.

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Ich weise hiermit ausdrücklich darauf hin, dass meine Leistungen keinen Ersatz für eine eventuell erforderliche ausführliche Diagnostik und / oder Vor-Ort Psychotherapie, ambulant oder stationär, oder eine medikamentöse Behandlung darstellen. Ich stelle keine Diagnosen, biete keine Psychotherapie an und mache keine Heilversprechen. Es liegt in der Verantwortung meiner Klienten, mich über eventuell bestehende oder vorbestehende körperliche oder psychische Erkrankungen und / oder Medikamenteneinnahmen zu informieren, damit ich einschätzen kann, ob mein Beratungsangebot für sie geeignet ist.

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